Wieso wird Holzkohle leichter wenn man sie verbrennt?

Dieser Artikel beschäftigt sich mit der Frage: Wieso wird Holzkohle leichter wenn man sie verbrennt? Wir klären auf! 

Wieso wird Holzkohle leichter wenn man sie verbrennt?

Wenn man Holzkohle verbrennt, wird sie leichter, da Gase (Wasserstoff, Kohlendioxid, Essigsäure und Ameisensäure) entweichen und auch hygroskopisches Wasser abgegeben wird. Daher wird der Holzkohle- Feststoff leichter. 

Durch die Verbrennung von Holzkohle wird zudem Schwefeldioxid freigesetzt.

Wird Holzkohle verbrannt, so entstehen zusätzlich folgende Nebenprodukte: 

  • Holzessig
  • Holzgas
  • Holzteer
Wieso wird Holzkohle leichter wenn man sie verbrennt?

Holzarten zur Holzkohle Verbrennung

Diese Holzarten werden verwendet, um Holzkohle herzustellen, wobei angegeben ist, wie viele gewichtsprozente diese Holzarten aufweisen: 

  • Eiche 46%
  • Fichte 40,75%
  • Ulme 34,7%
  • Hainbuche 34,6% 
  • Birke 34,17% 
  • Esche 33,3%
  • Linde 31,85%
  • Pappel 31,1%
  • Rosskastanie 30,0%

Verwendung von Holzkohle 

Holzkohle wurde früher zur Herstellung von Bronze und Eisen verwendet, denn Holzkohle kann auf lange Zeit eine intensive Hitze abgeben. Zudem Entstehen kaum Flammen beim entzünden von Holzkohle. 

Im Mittelalter wurde aus Holzkohlepulver Schwarzpulver hergestellt. Schwarzpulver wurde als Schießpulver für Gewehre, Kanonen und auch zuerst für Sprengmittel verwendet. 

Auf Madagaskar werden riesige Waldflächen niedergebrannt,um schlussendlich Holzkohle zu gewinnen. Die Kochöfen, Fatapera, werden mit Holzkohle angeheizt. 

Sogar auf Haiti wird fast mehr als die Hälfte der gesamten Energieversorgung durch Holzkohle gewährleistet. 

Wieso wird Holzkohle leichter wenn man sie verbrennt?

Eigenschaften von Holzkohle

  • 81-90% Kohlenstoff
  • 3% Wasserstoff
  • 1% Wasserstoff
  • 6% Sauerstoff
  • 1% Stickstoff
  • 6% Feuchtigkeit
  • 1-2% Asche 
  • Schwefel 
  • Rohdichte: 0,15 bis 0,40 g cm-3 
  • Reindichte: 1,38 bis 1,46 g cm-3
  • entzünden bei 350°C bis 400°C 
  • ohne Flammen weiter brennbar (flammenbildende Gase bei Verkohlung entwichen)
  • verbrennt mit höherer Temperatur als Holz
  • Verbrennungstemperatur: 800°C 
  • Heizwert: 31,6 -32,9 MJ/kg
  • Heizwert höher bei steigender Verkohlungstemperatur
  • Gewichtszunahme nach dem Erkalten 

Holzkohle Herstellung früher

So wurde früher Holzkohle in einem Meiler hergestellt: 

  • Buchenholz aufschichten 
  • Schichten mit Gras, Moos und Lehm bedecken (luftdicht verschließen)
  • benötigte Sauerstoffmenge gelangt durch Poren ins Innere oder ggf. Einlassen von Lüftungskanälen 
  • Entzünden des Köhlers
  • Glimmen des Holzes (Dauer: mehrere Wochen)  
  • Holz wird Feuchtigkeit entzogen
  • Entstehung gasförmiger Reaktionsprodukte 
  • Holzzellen und Kohlenstoffgerüst bleiben übrig
  • Fertig, wenn schwarzer Rauch aufsteigt 
Wieso wird Holzkohle leichter wenn man sie verbrennt?

FAQ- häufig gestellte Fragen 

Warum wird Holzkohle leichter wenn man sie verbrennt?

Wenn man Holzkohle verbrennt, wird sie leichter, da Gase (Wasserstoff, Kohlendioxid, Essigsäure,Schwefeldioxid und Ameisensäure) entweichen und auch hygroskopisches Wasser abgegeben wird. Der Feststoff der Holzkohle wird somit leichter. 

Was entsteht bei der Verbrennung von Holzkohle?

Bei der Verbrennung von Holzkohle entstehen folgende Nebenprodukte: 

– Holzkohle

– Holzessig

– Holzgas

– Holzteer

Bei der Verbrennung von Holzkohle entweichen diese Stoffe:

– Kohlendioxid

– Wasserdampf

– Essigsäure

– Ameisensäure

– Schwefeldioxid

Was entsteht bei der Verbrennung?

Bei der Verbrennung von Holzkohle entstehen diese Produkte: 

– Holzkohle

– Holzessig

– Holzgas

– Holzteer

Welche Gase entstehen bei der Verbrennung von Kohle?

Diese Gase entstehen bei der Verbrennung von Kohle: 

– Kohlendioxid

– Wasserdampf

– Essigsäure

– Ameisensäure

– Schwefeldioxid

Was passiert wenn man Kohlenstoff verbrennt?

Durch die Verbrennung von Kohlenstoff entsteht eine schwarze rußende Flamme. Bei einem Überschuss an Sauerstoff verbrennt Kohlenstoff zu Kohlenstoffdioxid (CO2). Wird bei der Verbrennung von Kohlenstoff weniger Sauerstoff zugeführt, so entsteht ein Gemisch aus Kohlenstoffdioxid und Kohlenstoffmonoxid. 

Wie lange kann man Holzkohle lagern?

Holzkohle kann man auf unbestimmte Zeit lagern, da Holzkohle nicht schlecht wird oder verfällt. Wird Holzkohle gelagert, so sollte jedoch darauf geachtet werden, dass der Lagerort vor Feuchtigkeit geschützt ist. Demnach sollte Holzkohle trocken gelagert werden, da sie hygroskopisch ist und die umliegende Feuchtigkeit aufnimmt. 

Welches Gas entsteht bei der Verbrennung?

Bei der Verbrennung von Holzkohle entstehen diese Gase: 

– Kohlendioxid

– Wasserdampf

– Essigsäure

– Ameisensäure

– Schwefeldioxid

Dieser Artikel beschäftigte sich mit der Frage: Wieso wird Holzkohle leichter wenn man sie verbrennt? Wir haben aufgeklärt!

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