Silikon (7 wichtige Fakten)

Dieser Artikel beschäftigt sich mit dem Silikon. Du erfährst, wie du Silikon richtig ziehst und was der Unterschied zwischen Silikon und Acryl ist. Funktioniert Silikon auf Silikon? Wir klären auf! 

Was ist Silikon? 

Silikone gehören zu den Kunststoffen, aber weisen eine andere Zusammensetzung als all die anderen Kunststoffe auf; die Kohlenstoffatome werden durch Siliciumatome ersetzt. 

Die Eigenschaften von Silikonen sind abhängig von der Länge der Makromoleküle sowie dem Grad der Vernetzung. 

Silikone, die aus fadenförmigen Makromolekülen bestehen, werden als Silikonöle bezeichnet. Sind die Moleküle schwach vernetzt, so entsteht ein gummielastischer Silikonkautschuk. 

Das besondere an Silikonen ist, dass sie wasserabweisend und demnach hoch temperaturbeständig sind. 

Die 3 Aggregatzustände des Silikon: 

  1. Flüssig 
    • als Silikonöl 
  1. Pastös 
    • als Silikonkautschuk 
  1. Fest 
    • Silikonharz 

In diesen Bereichen finden Silikone Verwendung: 

  • Imprägnieren von Mauerwerken 
  • Imprägnieren von Wasser abstoßenden Textilien 
  • als Versiegelungsmasse 
  • Einglasen von Fenstern 
  • Füllen von Bewegungsfugen 

Diese Gegenstände können aus Silikon hergestellt sein: 

  • Handyhüllen (z.B. iphone 5, iphone 6)
  • Keyboards
  • Küchenutensilien 
  • Schnuller 
  • Rubber 
  • Cover

Silikon können transparent oder in Farbe verwendet werden. Ebenso ist Silikon auch als Gel erhältlich.

Silikon (7 wichtige Fakten)

Eigenschaften 

Silikon besitzt diese Eigenschaften: 

  • feuchtigkeitsabweisend 
  • dauerelastisch 
  • temperaturbeständig 
  • alterungsbeständig 
  • nicht überstreichbar 

Verwendung 

Silikon findet in diesen Bereichen Verwendung: 

  • Versiegelung von Verglasungen 
  • Abdichten von Mauer- und Wandanschlussfugen bei Fenstern und Türen 

Wodurch unterscheiden sich Silikone von anderen Kunststoffen? 

Im Gegensatz zu allen anderen Kunststoffen enthalten Silikone als Hauptbestandteile Silicium und Sauerstoff. 

Bei den anderen Kunststoffen ist Kohlenstoff das Hauptelement. 

Silikonöl 

Schon geringe Mengen an Silikonöl sorgen dafür, dass folgende Stoffe Wasser abstoßend werden: 

  • Lacke 
  • Lackpflegemittel 
  • Wachspasten 
  • Überzüge für Mauerwerk 
  • Putze

Reise durch die Geschichte

Nachdem der Chemiker Frederick Stanley Kipping (England) schon einige Male im 20.Jahrhundert mit Silicium herumexperimentieren, fanden fast zeitgleich die Chemiker Eugene G.Rochow (US-Amerika) und Richard Müller (Deutschland) eine Möglichkeit zur Herstellung der Methylchlorsilane. Dieses Produkt ist ein Zwischenprodukt, welches zur Herstellung von Silikon notwendig ist. Demnach wird das Herstellungsverfahren Müller-Rochow-Synthese genannt. 

Zitat von Richard Müller über seine Entdeckung: “”Allerdings war diese Entdeckung eher ein Zufallsprodukt. Ich hatte im Jahr 1932 die Idee, einen künstlichen Nebel zu erfinden, um ganze Städte damit einzuhüllen, falls es jemals wieder einen Krieg geben würde. Damals gab es ja noch keinen Radar. Doch heraus kam immer nur ein schneeweißes Gas. Nach jahrelangen Versuchen – inzwischen schrieben wir das Jahr 1941 – führte ich die Untersuchungen in eine andere Richtung fort. Da entdeckte ich schließlich eine zähe weiße Masse – das Silikon”.

Gerade in der sowjetischen Besatzungszone sowie in der damaligen DDR hatte Richard einige Probleme mit der Herstellung des Silikon. Jedoch gelang es ihm in der “Schwerchemikalien der Heyden AG”, Nünchritz, Silikon zu produzieren. Darauf folgte die Gründung des “Institut für Silikonchemie”. 

Nach einiger Zeit erkannte die DDR die Bedeutung des Silikons, weshalb 1951 Richard Müller der Nationalpreis verliehen worden ist. 

Die Produkte der “Schwerchemikalien der Heyden AG” wurden unter dem Namen “Cenusil” verkauft. 

Welches Silkon? 

Essigvernetztes Silikon 

= Acetatsystem 

  • scharfer Essiggeruch 
  • preisgünstig 
  • Silikon gibt beim Aushärten Essigsäure ab 
  • anfälliger gegenüber Schimmel 
  • Silikonfuge muss frei von stehendem Wasser gehalten werden 
  • Essigsäure greift diese Materialien an: 
    • Chrom 
    • Zink 
    • Kupfer 
    • Kalkputz 
    • Marmor
    • Natursteine 

Neutralvernetztes Silikon 

= Oximsystem 

  • Aushärten, ohne Stoffe freizusetzen 
  • Stoffe greifen keine Materialien an 
  • gelten als hochwertig 
  • meist teuer 
  • bieten Schimmel Widerstand 
  • Fugen werden durch Schimmel nicht schnell schwarz 

Spezialsilikone

Spezialsilikone sind für bestimmte Einsatzgebiete gedachte 

Silikon Einsatzgebiet 
Sanitär-Silikon meist essigvernetzt oder neutralvernetzt beinhalten Fungizide verhindern Schimmelbildung Fungizid kann abgesondert werden und in Raumluft gelangen 
Küchen-Silikon beständig gegen Hitze und Abrieb lange Haltbarkeit 
Silikon für Marmor und Naturstein ohne Essigsäureneutralvernetztes Silikon in verschiedenen Farben erhältlich 
Silikon für Acrylwannen Silikon für Kunststoffoberflächen Anwendungsbeispiele: Badewannen, Duschwände, Fensterrahmen aus Acryl/Kunststoff
Hochtemperatursilikon hält Temperaturen bis 350° aus Verwendungs: industrieller oder gewerblicher  Bereich 
Bau-Silikon neutralvernetztes Silikon für jede Materialien geeignet witterungsbeständig resistent gegenüber UV-Strahlung für Außenbereich/Fassaden geeignet 
Silikon (7 wichtige Fakten)

Silikon ziehen- in 9 Schritten zur perfekten Fuge 

Fugen können entweder mit Silikon oder mit Acryl verdichtet werden. Unsaubere Fugen können schnell porös und somit wasserdurchlässig werden. Folge: Schimmel! 

5 wichtige Tipps 

Beim Ziehen von Silikon solltest du diese 5 Fehler bestenfalls vermeiden: 

  1. Verwende kein falsches Silikon
    • Um das richtige Silikon zu finden, sollten diese Fragen geklärt sein: 
      • Auf welchem Material soll das Silikon halten? 
        • Holz 
        • Fliese
        • Kunststoff
        • Glas
    • Welche Luftfeuchtigkeit herrscht vor? 
      • Welche Dehnfähigkeit sollte das Silikon besitzen? 
      • Werden die Temperaturen schwanken? 
    • Sanitärsilikone sind mit einem Fungizid angereichert, welches Schimmel vorbeugen soll
      • Werden Lebensmittel in Kontakt mit dem Silikon kommen? 
      • Soll das Silikon überstrichen werden? 
  1. Die Fuge sollte nicht dreckig oder nass sein 
    • Die richtige Vorbereitung der Fuge ist essentiell. Wurde die Fuge vorher schon einmal versiegelt, so sollte sie ausgekratzt werden. Ein Silikonentferner kann hilfreich sein. 
    • Danach muss die Fuge gründlich gereinigt werden, gerne auch mit Schimmelentferner. 
    • Achte darauf, dass die Fuge vollständig trocken ist! 
  1. Fülle nicht zu wenig Silikon in die Fuge
    • Das Silikon sollte 1 mm bis 2 mm aus der Fuge stehen, da Silikon mit der Zeit Wasser abgibt und demnach schrumpft. 
  1. Glätte die Silikonfuge mit Spülmittel
    • Bereite eine kleine Schüssel mit Spülmittel-Wasser vor. Nachdem die Fuge gezogen worden ist, tippe den Finger in das Mischwasser und ziehe die Fuge glatt nach. Andernfalls kannst du das Mischwasser auch auf die Silikonfuge sprühen. 
    • Spülmittel eignet sich am besten zum Glätten von Fugen! 
  1. Lass die Fuge richtig aushärten
    • Bevor die Fuge nicht richtig ausgehärtet ist, darf sie nicht berührt oder belastet werden. 

Schritt-für-Schritt-Anleitung

Material- und Werkzeugliste

  • Silikon
  • Kartuschenpistole 
  • Kleine Schüssel / Sprühflasche 
  • Wasser
  • Spülmittel 
  • Fugenwerkzeug (Fugenglätter)
  • Zeitungspapier
  • Alter Lappen 
  • ggf. Abklebeband

Müssen vorher alte Silikonfugen entfernt werden, benötigst du: 

  1. Fuge muss sauber und trocken sein
    • alte Silikon mit mit Cuttermersser entfernen 
    • lose Teile entfernen (bürsten, saugen, etc.) 
    • Silikonentferner benutzen (Handschuhe tragen!) 
    • Fugenbett mit Zahnbürste und Gemisch aus Wasser und Spülmittel reinigen
    • Reinigungsalkohol tötet Schimmelsporen (verdunstet rückstandslos) 
  • Abkleben der Fugenränder
    • Erleichtert das Ziehen einer geraden Fuge 
    • Fugenränder werden gleichmäßiger 
    • Schmierfilme werden vorgebeugt 
  1.  Silikonkartusche vorbereiten 
    • Spitze der Silikonkartusche abschneiden 
    • Gewinde nicht beschädigen 
    • Aufschraubspitze auf Kartusche schrauben (wird meist mitgeliefert) 
    • Spitze schräg abschneiden (circa 45°) 
    • Tipp: zuerst weiter oben abschneiden, Öffnung kann nach belieben vergrößert werden 
  1. Silikonkartusche in Kartuschenpistole legen 
    • zuerst die Spitze und dann die restliche Kartusche einsetzen 
    • Griff pumpen 
    • Lösemechanismus entzieht den Druck 
  1. Silikonfuge ziehen 
    • Kartusche im Winkel von 45° ansetzen
    • Mit gleichmäßiger Bewegung Silikon entlang der Fuge ziehen 
    • Menge des Silikons durch Griff kontrollieren 
    • Auftrag nicht vor Abschluss beenden
    • Überstände können nachträglich beseitigt werden 
  1. Silikonfuge abziehen und glätten 
    • mit Fugenwerkzeug Silikonfuge abziehen 
    • Wasser mit Spülmittel mischen 
    • Finger in Wassergemisch tauchen und über das Silikon ziehen
    • nicht: drücken oder kratzen 
  1. Silikonfuge aushärten lassen 
    • Trocknungszeit ist vom Hersteller definiert 
    • Fuge nicht berühren! 
    • nach der Trocknung Klebeband entfernen 
    • mögliche Überstände mit Cuttermesser entfernen 
    • keinen Silikonentferner benutzen! 

Silikon für den Außenbereich 

Bauteile im Außenbereich sind hohen Belastungen, wie beispielsweise der Witterung ausgesetzt. 

Merkmale Silikon für außen 

Diese Merkmale sollte das Silikon für außen besitzen: 

  • Erhalten und Schützen der Gebäudestruktur 
  • Bilden einer guten Isolierung 
  • Fuge im Außenbereich sollte dauerelastisch sein 
  • Haltbarkeit vor UV-Strahlung
  • Unterschiedliche Farben (je nach Design des Werkstückes und Material)
  • Verhindern, dass Wasser und Sauerstoff in Fuge eindringt 

Silikon auf Silikon- ist das möglich? 

Alte Silikonfugen werden meist optisch unansehnlich oder sind nicht mehr so dicht wie am Anfang. Nur, wie lässt sich die alte Silikonfuge reparieren? Muss sich komplett ausgeschnitten und gezogen werden? Ob du die alte Silikonfuge einfach mit einem Silikon überziehen kannst, erfährst du hier. 

Leider wir dich enttäuschen. Silikon auf Silikon funktioniert nicht. Schade. Das hätte zwar einiges erleichtert, jedoch wird das neue Silikon auf dem alten nicht haften. Das wiederum führt zu einer starken Undurchlässigkeit, was nicht zum Zweck der Sache führt. 

Silikon auf Silikon klappt nicht, da beide Dichtstoffe die gleiche Zusammensetzung aufweisen. Zudem ist die alte Dichtstoffmasse schon ausgehärtet, weshalb sich das neue Silikon nicht mehr mit dem alten Material verbinden kann. 

Gründe, weshalb Silikon auf Silikon nicht hält

Diese Gründe unterstützen die Annahme, dass Silikon nicht auf Silikon hält: 

  1. Haftung wird durch Silikonhaut verhindert
    • Die alte ausgehärtete Silikonmasse verhindert, dass sich der neue Dichtstoff mit ihr verbinden kann. Dadurch hat sich eine Haut gebildet, die sich schon abgebunden hat. Diese Haut ist dafür da, dass kein Wasser in die Fuge gelangt und dass sich keine anderen Stoffe auf ihr ablagern- so eben auch das neue Silikon. 
    • Das neue Silikon wird sich erst einmal an den alten Dichtstoff kleben, doch dann wieder ablösen und eine eigene abweisende Haut bilden. 
  1. Alte Fugen bilden einen schlechten Untergrund
    • Bevor eine neue neue Fuge gezogen werden kann, muss der Untergrund gründlich gesäubert und von alten Resten befreit sein. Somit ist eine alte Fuge meist wasserdurchlässig oder vielleicht sogar schimmlig. 
    • Demnach kann der Untergrund folgende wichtige Kriterien nicht erfüllen: 
      • Haftfähigkeit
      • Sauberkeit
      • Stabilität 
      • Tragfähigkeit
    • Vielleicht ist die Fuge sogar noch vollwertig gebrauchsfähig, jedoch lässt sich anhand ihrer Verfärbung ermitteln, dass sie schon Fremdkörper aufgenommen hat (z.B. Wasser, Schmutz, Schimmel). Die Fuge wurde schon angegriffen und kann leicht in die neue Fuge durchdringen. 
  1. Geldverschwendung
    • Der erste Gedanke kann nun sagen, dass Silikon auf Silikon Zeit spart und Zeit Geld ist, aber da dieses Konzept eh nicht funktioniert, handelt es sich besser gesagt um eine Geld- und Zeitverschwendung. 
    • Demnach ist es um einiges sinnvoller die alte Fuge zu entfernen und eine neues Silikon zu verfugen. 
Silikon (7 wichtige Fakten)

Unterschied Silikon und Acryl

Silikon und Acryl werden als Dichtmassen im Handwerk gebraucht und werden hauptsächlich zum Abdichten von Fugen verwendet. Sowohl Silikon als auch Acryl sehen sich sehr ähnlich, aber weisen deutliche Unterschiede auf: 

SilikonAcryl 
Oberfläche und Konsistenzglänzend ölig schmierige Konsistenz matt glanzlosfester Zustand 
Fingerprobe (im feuchten Zustand)Finger werden schmierig kann mit feuchtem Tuch abgerieben werden gummiartig rollt sich beim Reiben zusammen; verschmutzt Finger nicht
Ausgehärteter Zustand elastische KonsistenzFarbe der Fuge kann sich mit der Zeit verfärben, jedoch wieder mit Wasser auffrischbar  sehr hart Fugen können rissig und trocken sein Farbe der Fuge kann sich mit der Zeit verändern 
Eigenschaften stark ausdehnbarneigt nicht zu Rissen wasserdichtVermeidung von Schimmel und Pilzen Farbe bleibt auch mit der Zeit erhalten große Farbvielfaltnicht überstreichbartrocknet langsam oftmals starker Geruch überstreichbarwasserdurchlässigtrocknet schnell; härtet schnell aus geruchsneutral meist preiswerter als Silikon kann zu Rissen neigen vergilbt 
VerwendungSanitärbereich Badewannen Waschbecken Duschen Arbeitsplatten in der Küche WC’sFliesenfugenRisse im Mauerwerk verdichten Innenausbau trockene BereicheAnschlussfugen Tür und Fenster Wasserkontakt vermeiden! nicht in Dehnungsfugen einsetzbar 
Vorteileverliert kein Volumen Elastizität bleibt erhalten keine Rissbildung wasserdicht Verhindert Wachstum von Schimmel und Pilzen (Fungizide sind meist beigemischt)geringe Ausdehnungen ausgleichbar gut haftbar (Putz,Glas,Holz,Gips,Mauerwerk)überstreichbar kann in mehreren Schichten aufgetragen werden 
Nachteilenicht überstreichbar kann nicht in mehreren Schichten aufgetragen werden verliert an Elastizität keine Fungizide erhalten 

Silikon kaufen 

Baumarkt

In diesen Baumärkten kannst du Silikon kaufen: 

Silikon (7 wichtige Fakten)

FAQ-häufig gestellte Fragen

Ist in Silikon Plastik?

Ja, Silikon ist Plastik, da Silikon zu der Gruppe der Kunststoffen gehört. Silikon weist jedoch im Gegensatz zu anderen Plastiken eine andere Zusammensetzung auf. So besteht Silikon im Gegensatz zur Plastik nicht aus Kohlenstoffatomen, sondern aus Siliciumatomen. 

Was ist in Silikon drin?

Silikon besteht aus Siliciumketten sowie aus Sauerstoffverbindungen. Diese einzelnen Bausteine werden als Siloxane bezeichnet. In Silikon sind zudem diese Stoffe drin: 

– Silicium 

– Kupfer

– Sauerstoff 

Für was wird Silikon verwendet?

Silikon wird für diese Bereiche verwendet: 

– Badewannen 

– Duschen 

– Waschbecken 

– Arbeitsplatten in der Küche 

– Fliesen 

– Dehnungsfugen 

– Garten 

– Balkon 

– Terrasse

Was kostet eine Tube Silikon?

Eine Tube Silikon kostet je nach Art circa 7,76 €. 

Ist in Silikon BPA?

Ja, Silikon kann BPA enthalten. Beispielsweise kann BPA in Schnullern enthalten sein, da diese meist aus Latex oder Silikon bestehen können. Besonders beim Kauf von Schnuller aus Silikon, sollte auf das Zeichen “BPA-frei” geachtet werden. BPA ist eine synthetische Chemikalie und kann beim Menschen in Urin, Blut, in der Gebärmutter oder sogar im Fruchtwasser nachgewiesen werden. BPA kann von den Verpackungen an die Lebensmittel übertragen werden und ist seit 2011 in Milchflaschen verboten. Silikon enthält keine Weichmacher. 

Ist in Silikon Weichmacher?

Nein, in Silikon ist kein Weichmacher enthalten. Weichmacher sind für die Gesundheit sehr schädlich, besonders für die Leber, die Nieren oder Hoden. Ebenso können Weichmacher auf den Hormonhaushalt wirken und den Fötus schädigen. Weichmacher können in die umliegende Luft und auch in Flüssigkeiten entweichen. Demnach ist das Verarbeiten von Silikon auf diese Weise nicht gesundheitsschädlich, da im Silikon keine Weichmacher enthalten sind. 

Ist Silikon ein Naturprodukt?

Nein, Silikon ist kein Naturprodukt. Silikon wird im Müller-Rochow-Verfahren hergestellt und  besteht aus Siliciumatomen und Sauerstoff. Im ersten Schritt der chemischen Herstellung von Silikon erfolgt die Synthese der Organochlorsilane und darauffolgend die Hydrolyse/Methanolyse der Organochlorsilane mit anschließender Polykondensation. Demzufolge wird Silikon chemisch hergestellt und ist kein Naturprodukt. 

Dieser Artikel beschäftigte sich mit dem Silikon. Du hast erfahren, wie du Silikon richtig ziehst und was der Unterschied zwischen Silikon und Acryl ist. Funktioniert Silikon auf Silikon? Wir haben aufgeklärt!

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *