Feuchtigkeitsmessgerät (7 wichtige Fakten)

Dieser Artikel beschäftigt sich mit dem Feuchtigkeitsmessgerät. Du erfährst, weshalb die Feuchtigkeit von Materialien gemessen werden sollte und wie die unterschiedlichen Verfahren funktionieren. Wieso muss die Feuchtigkeit bei Holz gemessen werden? Wir klären auf! 

Was ist ein Feuchtigkeitsmessgerät? 

Mit Feuchtigkeitsmessgeräten kann dich Feuchte vieler unterschiedlicher Materialien bestimmt werden. Die Feuchtigkeit der Materialien ist in vielen Bereichen ein essentieller Punkt, weshalb man um eine Messung nicht drum rum kommt. Die Feuchtigkeit von Wänden wird beispielsweise gemessen, um die Bildung von Schimmel zu vermeiden oder anhand des Wertes einschätzen zu können. Holz dagegen darf nur bei einer Holzfeuchte von 15 % verarbeitet werden, da ansonsten Risse entstehen oder das Holz sich werfen könnte. 

Verwendung

Feuchtigkeitsmessgeräte, auch Feuchtigkeits Detector,  finden in unterschiedlichen Bereichen Verwendung. So kann beispielsweise die Feuchte diese Materialien gemessen werden: 

  • für Wände
  • Holz 
  • Estrich/Beton 
  • Heu/Stroh 
  • Pflanzen 
  • Räume (z.B. Wohnmobil) 
Feuchtigkeitsmessgerät (7 wichtige Fakten)

Holzfeuchtigkeit 

Die Holzfeuchtigkeit ist der Wassergehalt des Holzes in % und bezieht sich auf die völlig trockene (darrtrockene) Holzsubstanz. 

Hygroskopisches Verhalten des Holzes 

Holz ist hygroskopisch, d.h. es besitzt die Fähigkeit, Wasser aus der Umgebung aufzunehmen und abzugeben. 

Alle zellhohlräume und Zellwände des Baumes enthalten Wasser, jedoch in unterschiedlicher Menge. Splintholz ist meist feuchter als Kernholz, im Erdbereich enthält der Stamm weniger Feuchtigkeit als vom Zopfbereich. 

Der Feuchtigkeitsgehalt von waldfrischem (grünem) Holz hängt ab von: 

  • Holzart
  • Größe
  • Alter des Baumes 
  • Standort 
  • Fällzeit 

Er schwankt entsprechend zwischen 30 und 200 % der Holzsubstanz. 

Hat die Rohdichte EInfluss auf die Holzfeuchte? 

Ja, die Rohdichte des Holzes hat Einfluss auf die Holzfeuchte.

Je höher die Rohdichte liegt, desto fester also das Holz ist, desto geringer ist der Feuchtigkeitsanteil. 

Wieso muss die Holzfeuchte gemessen werden? 

Die Holzfeuchte muss vor dem Bearbeiten des Holzes gemessen werden, da diese Auswirkungen auf die Qualität der Werkstückes hat. Ist die Holzfeuchte zu hoch, muss das Holz getrocknet werden. Gründe dafür sind: 

  • Feuchtes Holz lässt sich schwerer Bearbeiten 
  • Trockenes Holz ist fester und härter 
  • Trockenes Holz ist dauerhafter gegenüber Pilzen und Schädlingen 
  • Trockenes Holz hat ein geringeres Transportgewicht 
  • Keine nachträglichen Trocknungsschäden (Risse und Verformungen) des Holzes 

Wie hoch sollte die Holzfeuchte für Bauteile sein? 

  • Fenster und Außentüren: circa 10 % bis 15 %
  • Möbel und Innenausbau (in zentralbeheizten Räumen): circa 8 % bis 10 %

Was ist das Holzfeuchtegleichgewicht? 

Durch die Wechselwirkung zwischen der Holzfeuchte einerseits und der Luftfeuchte andererseits stellt sich das Holzfeuchtegleichgewicht ein. Bei gleich bleibenden Umweltbedingungen bleibt nach Abschluss der Trocknungsphase die Holzfeuchte stabil. 

Trockenes Holz ist in der Lage, Feuchtigkeit aus der Luft aufzunehmen wie auch feuchtes Holz Wasser an die Umgebung abgeben kann. Kommt dieser Austausch zur Ruhe, stellt sich das Holzfeuchtegleichgewicht ein. 

Quell- und Schwindmaß des Holzes 

Die Quell- und Schwindmaße sind abhängig von:

  • Maß der Feuchtigkeitsabgabe bzw. der Feuchtigkeitsaufnahme
  • Holzart
  • Rohdichte 
  • Richtung der Volumenänderung 

Dabei gibt das Quellmaß die Änderung in % bezogen auf den trockenen Zustand und das Schwindmaß dagegen die Änderung in % bezogen auf den nassen Zustand an. 

In der Praxis setzt man folgende Nährungswerte für den Schwund ein: 

  • in Richtung der Fasern 
    • längs = axial oder longitudinal
    • 0,1 bis 0,3 %
  • in Richtung der Markstrahlen 
    • radial oder senkrecht zur Faser
    • etwa 5 %
  • in Richtung der Jahresringe 
    • tangential oder quer zur Faser
    • etwa 10 % 
HolzartAxial (in Faserrichtung)Radial (in Markstrahlenrichtung)Tangential (in Jahresringrichtung)
Fichte0,3 %3 bis 4 %6 bis 8 %
Kiefer0,4 %3 bis 4 %6 bis 8 % 
Tanne0,1 %3 bis 4 %7 bis 9 % 
Lärche0,3 %3 bis 5 %7 bis 9 % 
Rotbuche0,3 %6 bis 9 %8 bis 12 % 
Eiche0,4 %4 bis 5 % 8 bis 10 % 
Ahorn 0,5 %3 bis 4 %5 bis 8 % 
Esche0,2 %4 bis 5 % 7 bis 8 % 
Rüster/Ulme0,3 %4 bis 5 %7 bis 8 % 

Holzfachkunde, 4. Auflage 

Feuchtigkeitsmessgerät (7 wichtige Fakten)

Holzfeuchte ermitteln mit Feuchtigkeitsmessgeräten 

Holz wird durch Wasseraufnahme nicht nur schwer und anfälliger gegen zerstörende Pilze, sondern ändert durch Quellen bzw. Schwinden auch sein Volumen. Dies erschwert die Maßhaltigkeit von Holzkonstruktionen.

Die Holzfeuchtigkeit ist darum für die Verarbeitung von großer Bedeutung und muss genau ermittelt werden. Dies geschieht mit Hilfe des Daaverfahrend oder des elektrischen Messverfahrens. 

Wie läuft eine Darrprobe ab? 

Die Darrprobe ist am genausten. Man wiegt die feuchte Holzprobe (Nassgewicht) und trocknet sie dann im Darrofen bei 101°- 105° so lange, bis die Feuchtigkeit restlos verdampft ist. Durch erneutes Wiegen erhält man das Trocken- oder Darrgewicht. 

Elektrisches Schnellmessverfahren

Das elektrische Schnellmessverfahren beruht auf dem Zusammenhang zwischen der Holzfeuchte und dem elektrischen Widerstand des Holzes.

Der Strom des Feuchtigkeitsmessgerät fließt zwischen den Elektroden (die in die Probe eingedrückt werden) durch das feuchte Holz. 

Das Messergebnis in % ist sofort ablesbar. Für Messungen oberhalb des Fasersättigungsbereichs sind elektrische Geräte nur bedingt zu verwenden. 

Was sind elektrische Feuchtigkeitsmessgeräte? 

Eine ausreichend genaue und schnelle Bestimmung der Holzfeuchte kann mit elektrischen Feuchtigkeitsmessgeräten durchgeführt werden. 

Es werden zwei Elektroden in das Holz eingeschlagen und an diese elektrische Spannung angelegt. Da die elektrische Leitfähigkeit des Holzes von dessen Wassergehalt abhängt, kann über die gemessene elektrische Stromstärke direkt auf den Feuchtegehalt des Holzes geschlossen werden. Die Holzfeuchte wird vom Feuchtigkeitsmessgerät angezeigt. 

Die von Holzarte zu Holzart unterschiedliche elektrische Leitfähigkeit wird ebenfalls berücksichtigt. Mit einem Schalter ist die richtige Einstellung für die jeweilige Holzart zu wählen. Die Zuordnung der Holzart zur Schalterstellung erfolgt über mitgelieferte Tabellen. 

Elektronische Feuchtigkeitsmessgeräte

Bei elektronischen Feuchtigkeitsmessgeräten kann auf das Einschlagen der Feuchteelektroden verzichtet werden, denn bei elektronischen Feuchtigkeitsmessgeräten werden die Sensoren an das Holzstück angelegt. 

Was bedeutet digitale Feuchtemessung? 

Die digitale Feuchtemessung (mit Mikroprozessor) ist sehr genau. Das Feuchtigkeitsmessgerät hat eine größere Bandbreite für Holzarten und druckt die Werte wahlweise in Blockform und mit Standardabweichungen aus. 

Dielektrizitätsverfahren

Das Dielelektrizitätsverfahren erfolgt zudem mit einem Feuchtigkeitsmessgerät. Dieses Verfahren beruht auf die unterschiedlichen Durchlässigkeiten des Holzes sowie Wasser gegenüber den elektrischen Feldern. 


Das Feuchtigkeitsmessgerät kann eine zerstörungsfreie Messung ermöglichen, indem das Feuchtigkeitsmessgerät auf das Holz gelegt wird. Die Temperatur sowie die Holzart müssen bei dieser Messung berücksichtigt werden. 

Infrarotreflexion 

Feuchtigkeitsmessgeräte nach der Infrarotreflexion werden meist in der Industrie angewendet. Bei diesem Verfahren werden unterschiedliche Reflexionen infraroter Strahlen durch das Holz und das Wasser geschickt und anschließend ausgewertet Dieses Feuchtigkeitsmessgerät wird nur bei Furnieren oder für Holzoberflächen angewendet werden. Selten wird das Feuchtigkeitsmessgerät bei Durchlaufverfahren angewendet. 

Feuchtigkeitsmessgerät (7 wichtige Fakten)

Natürliche Trocknung des Holzes

Der Tischler verwendet nur getrocknetes Holz. Damit verringert sich die Gefahr, dass das Holz reißt oder sich wirft. Da Holz beim Einschlagen eine Feuchte von bis zu 200 % aufweisen kann, muss das Holz vor der Verarbeitung getrocknet werden. 

Die natürliche Holztrocknung läuft im Freien ab. Zur Trocknung des Holzes wird das natürliche Klima ausgenutzt. 

Einflussfaktoren auf natürliche Holztrocknung 

Holztrocknung im Freien wird von mehreren Faktoren beeinflusst: 

  • Luftfeuchtigkeit 
  • Lufttemperatur
  • Luftbewegung (Wind) 

In unserem mitteleuropäischen Klima kann Holz im Freien nicht unter circa 12 % bis 15 % Holzfeuchte trocknen. 

Luftfeuchtigkeit 

Zur natürlichen Holztrocknung bedarf es einer niedrigen relativen Luftfeuchtigkeit, denn trockene Luft entzieht dem Holz das Wasser. 

Lufttemperatur

Hohe Lufttemperaturen beschleunigen zudem den Trocknungsprozess. Je wärmer die Luft ist, desto mehr Wasserdampf kann von ihr aufgenommen werden. 

Luftbewegung 

Die Luftbewegung ist neben den anderen Faktoren auch von großer Bedeutung, weil damit einerseits die mit Wasserdampf angereicherte Luft abgeführt wird und andererseits dadurch im Holzquerschnitt ein Druckgefälle nach außen hin entsteht. 

Das weiter innen liegende Wasser wird nach oben gesogen und damit der Trocknungsprozess beschleunigt. 

Anforderungen an Holzlagerplatz 

Lagerplatzboden

Die durch Regen, Tau und Nebel auftretenden Feuchtigkeit darf nicht im Lagerplatzboden “gespeichert” werden. Deshalb muss dieser eine asphaltierte oder betonierte Oberfläche aufweisen. Sie soll ein Gefälle von 2 % bis 5 % haben, damit das Wasser gegebenenfalls auch Verschmutzungen leicht ablaufen können. 

Die gleichen Bedingungen kann auch ein grobkörniger Kies- oder Schotterboden erfüllen.

Himmelsrichtung 

Die Stapel sollten in ihrer Längsachse der Nord-Süd-Richtung entsprechen, damit der Wind, der in unseren Breiten hauptsächlich in Ost-West-Richtung bläst, gut über die Holzoberfläche streichen kann. 

Sockel

Die Holzstapel sind auf einen circa 50 cm hohen Sockel, der mit Lagerhölzern versehen ist, waagerecht aufzurichten. 

Der Abstand der Sockel untereinander sollte in Längsrichtung 0,5 m bis 1,25 m und in Querrichtung 1,00 m bis 1,25 betragen. Damit sind die Bretter und Bohlen ausreichend unterstützt. 

Abdeckung 

Eine Abdeckung schützt das Holz vor Regen und Sonne. 

Stapelleisten 

Die Stapelleisten weisen eine Dicke von 20 mm bis 40 mm auf und sollten aus gesundem Weichholz, z.B. Fichte gefertigt sein. Fichte verfärbt nicht und gibt keine Druckstellen. 

Sind die Stapelleisten zu schmal, können sie zu Druckstellen führen. Sind die zu dick, stören sie den Trocknungsprozess. 

Es ist darauf zu achten, dass die Leisten im Stapel immer übereinander und waagerecht liegen. Ansonsten verzieht sich das Holz aufgrund der ungünstigen Belastung. 

Werden Leisten mit einem quadratischen Querschnitt verwendet, ist eine waagerechte Brettlage immer gewährleistet. 

Stapelarten 

Blockstapel

Unbesäumte Bretter und Bohlen werden häufig stammweise gestapelt. Mehrere Blockstapel nebeneinander werden mit langen durchgehenden Stapelleisten stabilisiert. 

Beim Halbblockstapel wird das eingeschnittene Holz so gelagert, dass immer die linke Seite nach unten zeigt. Da die obere rechte Seite des Holzes beim Trocknen rund wird, kann Wasser, das sich eventuell auf der Oberfläche befindet, sehr gut abfließen. 

Kasten- und Gitterstapel

Besäumte Schnittware wird häufig in Kasten oder Gitterstapeln gelagert. Je nach Holzfeuchte werden die Bretter weiter bzw. enger gestapelt. Der Kastenstapel weist eine erhöhte Stabilität auf. 

Ob man einen Kasteneng- oder -weitstapel verwendet, hängt auch davon ab, ob man einfaches Fichtenholz oder besonders wertvolles Laubholz lagert. Wertvolles Holz wird im Kastenweitstapel gelagert. 

An den Hirnenden überstehenden Leisten oder ein Farbanstrich schützen das Holz vor zu schnellem Austrocknen. Man kann die Hirnenden aber mit mit Schwartenresten benageln oder durch Papierstreifen verblenden. Manchmal werden die Hirnenden mit Eisenklammern oder Wellblechen zusammengehalten. Dadurch wird die Rissbildung verhindert. 

Die Stapel werden in offenen Schuppen gelagert oder zumindest überdacht, um sie vor Regen und Schnee zu schützen. 

Das Holz trocknet hauptsächlich in den warmen Sommermonaten. Hier kann es unter Umständen, gerade im Juli und August, sogar zu wertminderden Trocknungsrissen kommen. Der Holzstapel muss dann befeuchtet werden. 

Gerbsäurehaltige Hölzer

Gerbsäurehaltige Hölzer sind beispielsweise Eiche oder Esche. Diese werden dem Regen ausgesetzt, um die Inhaltsstoffe auszuwaschen. Das Wasser muss aber gut abgeführt werden, damit sich keine braunen Flecken (Lohnflecken) bilden. 

Ahorn wird gleich nach dem Einschnitt stehend auf dem Zopfende gelagert und erst bei Formveränderung waagerecht gestapelt. Nur dann behält es sie weiß Farbe. 

Die Holztrocknung setzt viel Erfahrung und Kenntnis voraus, da sich die Holzsorten auch beim natürlichen Trocknen unterschiedlichen verhalten. 

Feuchtigkeitsmessgerät (7 wichtige Fakten)

Feuchtigkeitsmessgerät kaufen und leihen 

Worauf sollte beim Kauf eines Feuchtigkeitsmessgerätes geachtet werden? 

Darauf solltest du beim Kauf eines Feuchtigkeitsmessgerätes achten: 

  • Angabe des Messbereiches
    • Digits 
    • Prozent 
  • Eindringtiefe
    • Je tiefer die Sensoren in das Material eindringen können, desto genauer ist der Wert. 
  • Stromversorgung
    • Blockbatterie (9-V)
    • Handelsübliche Batterien (AAA) 
  • Display
    • Beleuchtetes Display
  • Zusatzfunktion 
    • Anzeige der Maximal- und Minimalwerte 

Test- die besten Feuchtigkeitsmessgeräte 

Marke TrotecPeakTech TFA-Dostmann
Modell BM31520130.5503
Messbereich 0 bis 100 Digit 0 bis 100 Digit 0 bis 100 Digit 
Eindringtiefe 5 bis 40 mm 20 bis 40 mm 20 bis 40 mm 
Strom 9-V-Block Baterie: 3xAAA9-V-Block 
Preis 59,59 €88,20 € 66,92 €

Quelle: Computerbild.de

Leihen In diesen Baumärkten und Händlern kannst du Feuchtigkeitsmessgeräte leihen: 

  • OBI
  • Toom 
  • Hornbach 
  • Hagebau
  • BAUHAUS
  • Erento 
  • BWT Trocknungstechnik 
  • Boels
  • Messgeräte-einfach-Mieten 

Marken 

  • Bosch 
  • Trotec 
  • Farmex (z.B. Digitales Feuchtigkeitsmessgerät FARMEX DHT-1) 
  • Brennenstuhl 
  • Vogel (z.B. Digitales Feuchtigkeitsmessgerät, externer Sensor) 
  • Wisent 
  • PeakTech (z.B. 5201) 
  • PCE- instruments
  • AGT-Tools 
  • Tacklife
Feuchtigkeitsmessgerät (7 wichtige Fakten)

FAQ-häufig gestellte Fragen 

Wie kann ich die Feuchtigkeit in der Wand messen?

So kannst du die Feuchtigkeit in der Wand messen: 

– Feuchtigkeitsmessgerät an Wand halten 

– Feuchtigkeitsmessung an unterschiedlichen Stellen wiederholen 

– Feuchtigkeit in der Wand über 80% = feucht 

– Feuchtigkeit in der Wand über 100 % = nass 

Wie funktioniert ein Feuchtigkeitsmesser?

So funktioniert ein Feuchtigkeitsmesser: 

Die Holzfeuchte wird aus der elektrischen Leitfähigkeit abgeleitet, die unterhalb des Fasersättigungspunktes stark von der Holzfeuchte abhängt. 

Der Feuchtigkeitsmesser funktioniert so, dass zwei Elektroden mit festem Abstand in das Holz eingestochen werden und ein Stromfluss erzeugen. Unter Berücksichtigung der Holzhärte und der Temperatur zeigt der Feuchtigkeitsmesser entsprechend der Stromstärker die Holzfeuchte an. 

Was bedeutet Digits bei Feuchtemessung?

Digits bei Feuchtemessungen sind Skalenanteile, welche keinen absoluten Feuchtewerte in % oder auch in g angeben. Digits bei Feuchtemessungen gibt dabei eine Abhängigkeit von der Rohdichte des Baustoffes und der relativen Luftfeuchte an. 

Wie hoch darf die Feuchtigkeit in der Wand sein?

So hoch darf die Feuchtigkeit in der Wand sein: 

Ziegel 1 % 
Porenbeton 6,5 %
Gips2 % 
Holz 15 %
Korkdämmstoffe 10 % 
Gußasphalt 0 % 

Wie kann man prüfen, ob die Wand feucht ist?

Ob die Wand feucht ist, lässt sich mit einem feuchtigkeitsmessgerät prüfen. Folgende Werte können dir Aufschluss geben, ob die geprüfte Wand feucht ist: 

Feuchtigkeit in %Kategorie 
< 80 %nicht feucht 
80 bis 100 % Wand ist feucht
ab 100 % Wand ist nass
150 bis 200 %Wand ist durchnässt

Welcher Feuchtigkeitswert ist normal?

Diese Feuchtigkeitswerte sind normal: 

Material Feuchtigkeitswert in % 
Ziegel 1 % 
Porenbeton 6,5 %
Gips2 % 
Holz 15 %
Korkdämmstoffe 10 % 
Gussasphalt 0 % 
Feuchtigkeitsmessgerät (7 wichtige Fakten)

Dieser Artikel beschäftigte sich mit dem Feuchtigkeitsmessgerät. Du hast erfahren, weshalb die Feuchtigkeit von Materialien gemessen werden sollte und wie die unterschiedlichen Verfahren funktionieren. Wieso muss die Feuchtigkeit bei Holz gemessen werden? Wir haben aufgeklärt!

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